Helft den Christen

Mein Sohn, merke auf mein Wort,
und neige dein Ohr zu meiner Rede.
Laß sie nicht von deinen Augen fahren,
behalte sie in deinem Herzen.
Denn sie sind das Leben denen,
die sie finden, und gesund ihrem ganzen Leibe.
Behüte dein Herz mit allem Fleiß;
denn daraus gehet das Leben.
Thue von dir den verkehrten Mund,
und laß das Lästermaul ferne von dir seyn.
Laß deine Augen stracks vor dich sehen,
und deine Augenlieder richtig vor dir hinsehen.
Laß deinen Fuß gleich vor sich gehen,
so gehest du gewiß.
Wanke weder zur Rechten noch zur Linken;
wende deinen Fuß vom Bösen.
Bibel 1838, Die Sprüche Salomonis 4, 20-27
Wir ernten, was wir säen„Wer im Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten.
Wer aber im Geiste sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.“
[ Gal 5, 25 f; 6, 1-10 ]
Täglich handeln wir und formen dadurch unsere Seele. Das Ergebnis sehen nach unserem Tod, und darin besteht das Gericht.
Predigt Pater Engelbert Recktenwald: https://on.soundcloud.com/YKDwciAvU7S90XOWfX

Darstellung Jesu im Gemälde Ecce Homo von Guido Reni
Louvre, 1639-1640 | Public domain, via Wikimedia Commons
(…) Zitat: An die Botschaft der Kirche hat der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer jüngst in einer Predigt erinnert: „Wir sind als Kirche Zeugen eines großen Lichtes, das nicht wir hervorbringen und das wir auch nicht zum Erlöschen bringen können, das aber die Welt dringend braucht. An uns ist es, dass wir immer uns immer wieder neu in dieses Licht stellen, um uns läutern zu lassen, uns zu stärken im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.“ Zitatende (…)
Quelle: cathwalk.de;
Ich darf hierbleibenEine der beeindruckendsten Nahtoderfahrungen schildert Bruce Greyson in seinem 2021 erschienenen Buch „Nahtod“. Der neunjährige Eddie liegt mit einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung im Krankenhaus. Seine Eltern weichen nicht von seiner Seite. Nach zwei Tagen erwacht er aus dem Koma und berichtet, wen er „im Himmel“ alles getroffen habe: Opa, Oma, Onkel, Tante. Besonders gefreut habe es ihn, auch seine Schwester zu treffen. Sie habe mit ihm gesprochen und gesagt: „Ich darf hierbleiben, aber Du musst wieder auf die Erde.“ Das versetzt den Vater, der seine Tochter auf dem College wähnt, in Ärger und Aufregung. Der behandelnde Arzt erklärt, Eddie halluziniere aufgrund seiner Meningitis und schlägt zur Beruhigung des Vaters vor, das College anzurufen. Als die Eltern dem Rat Folge leisten, wird ihnen mitgeteilt, man habe bereits vergeblich versucht, sie telefonisch zu erreichen. Ihre Tochter sei vor zwei Nächten tödlich verunglückt.
Aus: Stefan Rehder, Gibt es ein Leben nach dem Tod? in der Tagespost vom 11. Juni 2026.
Anm.: Gesehen bei kath-info . de
Bild: Bild von Ilona Frey auf Pixabay

Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn 1978: Nur durch die Rückkehr zu einer transzendenten Moral unter Gott und der Achtung vor dem Wahren, Guten und Schönen könne die Zivilisation stabilisiert und wieder lebenswert gemacht werden.
Wien (kath . net/rn) – Im Jahr 1978 sorgte der Gulag-Überlebende und Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn mit seiner berühmten Rede an der Harvard University für einen handfesten Skandal. Statt der erwarteten Lobpreisung westlicher Freiheit lieferte er eine prophetische Warnung vor dem Untergang der westlichen Zivilisation. Solschenizyn diagnostizierte dem Westen eine tiefe Instabilität. Als Beleg führte er die Ausschreitungen während des New Yorker Stromausfalls von 1977 an: Wenn bereits ein kurzzeitiger technischer Defekt dazu führe, dass Bürger zu plündern beginnen, sei das Gesellschaftssystem „höchst instabil und ungesund“.
„30. Und betrübet nicht den heiligen Geist GOttes, damit ihr versiegelt seyd auf den Tag der Erlösung.
31. Alle Bitterkeit, und Grimm, und Zorn, und Geschrey, und Lästerung, sey ferne von euch, samt aller Bosheit.
32. Seyd aber unter einander freundlich, herzlich, und vergebet einer dem anderen, gleichwie GOtt euch vergebet hat in Christo.“
[ Epheser 4, 30-32; Bibel 1838 ]
Am 9. Mai hat P. Felix Heider auf der Männerkonferenz in Marienfried einen Vortrag über bedenkliche Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik aus katholischer Sicht gehalten, der nun auf Youtube veröffentlicht ist.

Bonifatius fällt die Donareiche | Bild: After Heinrich Maria von Hess,
Public domain, via Wikimedia Commons
Klimapolitik ist etwas völlig anderes als der berechtigte Einsatz gegen Umweltverschmutzung, die dem Menschen schadet. Klimapolitik ist Menschenhass. Es gibt keine Klimapolitik, bei der der Mensch nicht das Problem ist. (…)
Christen wissen, dass Gott der Herr ist, auch über das Klima. Und sie wissen vor allem, dass es immer verboten ist, zu sündigen – auch für eine „gute Absicht“. Daher ist es jedem Christen verboten, eine menschenfeindliche Klimapolitik zu unterstützen. Jeder Götze muss fallen, um Gott die Ehre zu geben. Heiliger Bonifatius, bitte für uns.
Quelle: cathwalk.de
Pater Engelbert Recktenwald
Vortrag beim Einkehrtag am 26. August 2023
Zitat: „Du bist ein John Wayne! Eine Meditation über das folgende Zitat des hl. John Henry Newman: „Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist. Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den kein anderer hat. Ob ich reich bin oder arm, verachtet oder geehrt bei den Menschen, Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.“
„I am created to do something or to be something for which no one else is created; I have a place in God’s counsels, in God’s world, which no one else has; whether I be rich or poor, despised or esteemed by man, God knows me and calls me by my name.“
Aus seiner Meditation „Hope in God-Creator“ vom 7.3.1848, erschienen in „Meditations and Devotions“, Teil III: „Meditations on Christian Doctrine“ (1893). Ich konfrontiere diese Aussage mit Thesen von Friedrich Nietzsche, dem hl. P. Maximilian Kolbe, der hl. Faustina Kowalska und der Mystikerin Gabriele Bossis.“
Direktverweis: https://youtu.be/A16IXMsb15k?si=xVO0gFGp7HRAHtFE