Achsenbruch der Guten

Diesen folgenden Traum muß ich herausgreifen aus den vielen anderen, weil er inmitten eine solch bedeutende Wende nimmt und weil durch ihn die Grundlage des Guten, der Guten ansatzweise dargelegt werden kann. Es gehört zu meiner Selbstauffassung, daß ich nicht ohne Abgründe bin.

Der Traum Heidenangst (1):

In einer großen Gastronomie oder einem Hotel will ich mir die Hände waschen. Eine Tür öffne ich, es ist die Toilettentür, doch sie läßt sich nur schwer Stück für Stück gegen einen nicht sichtbaren Widerstand öffnen. Es steht etwas dahinter. Nun kann ich den kleinen schmalen Raum einsehen. Gekachelte Wände, alles in hell bis weiß. Am Ende des kleinen schmalen Raumes der Schacht und da ist auch das Hindernis, weswegen sich die Tür so schwer öffnen ließ: Ein Staubsauger mit langem, dicken und gerilltem Schlauch. Und es gibt hier kein Handwaschbecken!
Ich will mir unbedingt die Hände waschen. Neben dieser Toilettentür ist eine weitere Tür, die in ein kleines Gästezimmer führt. Es ist kein Gast hier im Raum. Ich trete ein und blicke nach rechts. Dort ist ein Waschbecken und ich nutze es. Währenddessen kommt jemand herein und damit er oder sie nicht erschrickt, rufe ich:
„Hallo! Ich wasche mir hier nur die Hände.“
Es scheint für die Person in Ordnung zu sein.
Nun stehe ich an der Rezeption dieses Hotels. Die Theke ist sehr hoch, ich glaube der Rand davon reicht mir bis in Kopfhöhe. Ich bitte die Rezeptionistin um die Nummer meines Zimmers, das ich hier bewohne:
„Diese Zimmernummer hatte ich mir nicht eingeprägt.
Bei dieser Aussage habe ich zwei, drei kleine Zettel in der Hand, wovon mir einer entgleitet und auf den Boden fällt. Ich hebe ihn auf und lese dabei einen Namen, den ich nicht kenne und der mir nichts sagt.

Wir, ich erinnere nicht wer noch dabei ist, sind an einem anderen, entfernten Ort. Ich sehe meinen Kater Tala, er hat wunderschönes weiß, braunes, beiges Fell, wie er sich unter einem Tisch langsam in aller Vorsicht nach oben streckt und dort unter dem Tisch etwas inspiziert. Der ganze Raum hier ist mir fremd, es ist ein größeres Zimmer irgendwo.
Plötzlich kommt ein kleiner, dicker Bullterrier an mir vorbei herangestürmt und scheint auf Tala loszugehen. Ich gehe sofort dazwischen und boxe den Hund von oben in den Nacken, ziehe die Töle weg aus Tala‘s Nähe.
Genauso plötzlich kommt eine Macht von hinten und streckt mich selbst nieder! Ich sitze auf dem Boden und blicke in das herabgebeugte Gesicht eines Mannes mit kurzen Haaren. Er sagt:
„Deine Katze ist nicht angeleint, das hättest du tun müssen!“
Sofort entgegne ich:
„Und ihr Hund ebenso nicht! Jetzt sind wir pari.“
Er nickte ein. Schon stand ich wieder und bei meinem Ansatz fortzugehen sprach er:
„Gelobt sei Jesus Christus!“
„In Ewigkeit, Amen!“ antwortete ich freudig und überrascht, ihm für einen kurzen Moment mit gefalteten Händen wieder zugewandt.

Wo ist Tala? Im Eingang zu einem Park bin ich nun. Es ist anscheinend die Ecke Neuenhöfer Alle zur Euskirchener Straße. Viele, sehr viele Menschen laufen hier herum. Dort hinten, halb verdeckt durch Menschenbeine und Bäume, ist das nicht dieses gold-braune Fell von Tala? Nein, es ist nur ein ähnlich aussehender Hund. Ich halte weiter Ausschau nach Tala. Wir sind schon ein ganzes Stück unterwegs und bedauere es sehr, mich soweit von Tala entfernt zu haben, nicht aufmerksam genug gewesen zu sein.

Wir sitzen alle in einem fahrenden Auto auf dem Weg zurück. Den weiblichen Fahrer erinnere ich nicht, ebenso jene nicht, die im Fond mitfahren.
Das Auto bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit auf einer seltsamen Autobahn. Hier im Innenraum ist es trotz der hohen Geschwindigkeit – kleiner Wagen mit ca. 150 km/h – sehr leise. Keiner spricht. Zwischendurch werfe ich einen Blick auf das Interieur, die Armaturen und komme zu dem schnellen Entschluß mir nie einen japanischen Kleinwagen zu kaufen.
Die Autobahn ist merkwürdig zweigeteilt: rechts eine doppelte Fahrspur und links eine Doppelte. Normalerweise ist diese Linke die Fahrbahn für den Gegenverkehr. So ist das hier nicht. Alle Fahrspuren sind nach vorne, in unsere Fahrtrichtung freigegeben. Auf der Rechten ist kein einziges Auto zu sehen. Doch eines, ich sehe es in der Ferne, wie es von der leeren Doppelfahrspur ganz rechts hinüber zur linken Fahrspur zieht und anscheinend richtig Gas gibt.
Und – links sind sogar drei Fahrspuren und diese mit buntem Fahrbahnbelag. Ich glaube es sind ein kräftiges Rot, Blau und etwas Helles, vielleicht beiges. Diese drei Spuren verlaufen zusätzlich in Wellenbewegungen. Die Bahn ist nicht eben. Zwei Wellenberge sind ca. zweihundert Meter entfernt und der Abstand zwischen Wellenkamm und tal ist so hoch, daß ein möglicherweise entgegenkommendes Auto erst erkennbar wäre, wenn es genau vor einem auftaucht. In Gedanken sehe ich uns quer über alle Fahrbahnen schleudern, sich mehrfach rasant überschlagen, bis nur noch zerfetztes Metall mit weit verstreuten Leiberteilen übrig ist. Das besorgt mich.
Nun steht etwas erhöht auf einem Wiesenstück und direkt neben dieser Autobahn ein älterer BMW-Kombi, es kann der Wagen von vorhin sein, der in der Ferne so quer von ganz ganz rechts nach links hinüber beschleunigte. Es ist wohl Zivilpolizei, die hier Radarmessungen wegen zu schnellem Fahren vornehmen. In unserer Vorbeifahrt weist die rechte Wagenseite des BMW zwei deutliche Einschußlöcher auf. Ca. jeweils eines davon zwischen A- und B-Säule, sowie B- und C-Säule mitten in die Seitentür. War nicht hinten rechts auch die Seitenscheibe angesplittert? Fahren die uns jetzt nicht sogar hinterher, weil wir so rasant unterwegs sind? Durch den Außenspiegel des Fahrers blicke ich nach hinten, ob sie anfahren und uns verfolgen. Sie tun es nicht.

Zurück im Hotel. Der große Eingangsbereich ist proppenvoll mit Menschen. Wie kann ich Tala hier finden? Ich sehe ihn nicht.“

Im Traum stolpere ich durch Geschehnisse, die während des Durchlebens von mir in seiner Tiefe nicht durchschaut werden.

Was geschieht?
Im Traumteil 1 und 2 beginnt der Abstieg in die Tiefe. Vorrangig ist hier die äußerliche Reinigung durch den dringenden Wunsch die Hände zu waschen. An der übergroßen Theke der Rezeption bekomme ich als innerliche Reinigung im erwachsenen Tagesbewußtsein den noch kindlichen Kleinwuchs und die Suche bzw. Anfrage nach meinem temporären Zuhause, das Gästezimmer. Hier bin ich fremd, die gegebenen Bedingungen unbekannt und mein Status ist Gast. Hier ist nicht mein Zuhause, das ist die Voraussetzung für Neues.

Der Traumteil 3 ist der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Traumes. Wieso sehe ich dort meinen Kater Tala oder setze mich mit dem heranstürmenden Hund auseinander und welche Bedeutung hat dieser Mann?

Die Katze – Mein Kater Tala, ganz unvermittelt sehe ich ihn unter einem Tisch in seiner ganz eigentümlichen Art herumsuchen und -schnuppern, wie das bei einer Katze so ist. Vorsichtig, ganz vorsichtig und ebenso leise. Was sucht Tala dort? Und warum taucht er im Traum hier an dieser Stelle auf?

Der Hund – Wie ein kleiner Berserker kommt dieser Kerl ungestüm an mir vorbeigerannt. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, aber er müßte eigentlich fürchterlich laut gewesen sein. Dieses kleine dicke Überrollkommando! Ihn kenne ich nicht. Nur von Hunden seiner Art weiß ich, daß ihr Gesichtsausdruck richtig muffelig, ja sogar mit dem Ausdruck nicht zu begründen müssender Asympathie (2) daherkommt. Er rennt in Richtung Tala, aus freudigem Übermut oder weil Tala etwas tut, was er besser nicht tun sollte? Es ist davon auszugehen, daß der plötzlich in Erscheinung tretende Mann mit der Beantwortung bisher aufgeworfener Fragen etwas zu tun hat.

Der Mann – Die mich nach unten reißende Macht ist ihm zugeordnet. Merkwürdig ist hieran, daß keine Faust, keine Handkante oder Schlaggegenstand zu spüren war. Es war eine machtvolle Hand, die mich berührungslos niederstreckte und wundersamerweise tat mir danach nichts weh! Sowohl diese besondere Art von Macht, als auch dieser Mann sind mir schon aus früheren Träumen bekannt. Dazu dieser wunderschöne und Gottes ehrfürchtige Gruß aus heiterem Himmel!

Der Tisch – Katz‘ und Hund sind symbolisch zu verstehen, der Tisch sprichwörtlich. Es ist etwas, wie so oft und häufig unter den Tisch gekehrt. Das tut man ganz allgemein mit Unangenehmem, zu Verdeckendem, Unharmonischem und genau dort stöbert mein Kater herum. Der Hund ist ein Wachhund, der als Kontrollinstanz sofort auf den Plan gerufen ist, wenn Verdecktes, allzu Wahres, eine unangenehme Wahrheit hervorgeholt wird. Lügen sind ebenso eine verbreitete Spezies des unter den Tisch Gekehrten. Der Mann bietet mir den entscheidenden Hinweis für die Tiefe der Deutung an. Mit seinem freundlichen Antlitz, das er genau vor das Meine herunterbeugt, weist er darauf hin was passiert, wenn sie, wehe wenn sie losgelassen. Geheimnisse wollen gesucht werden (symbolisch Katze) und Wahrheiten können gefährlich sein und sind verdeckt zu halten (symbolisch Hund). Das sind zwei Kräfte, die in mir, wahrscheinlich in jedem Menschen wirken und sie sind unangeleint hier im Traum „pari“.

Wieso boxe ich den Hund? Mein Irrglaube ist das Böse, was ich als solches erkennen vermag, ausmerzen zu können und zu müssen. „Pari“ kann ich mit dem mir eigenen Bewußtsein gerade noch zum Ausdruck bringen. Erst der Mann verhilft mir mit seiner Macht, dem äußerst überraschenden Eingriff in den Verlauf der Szenerie und mit seinem Gruß den notwendigen Nachdruck, nach einem tieferen Verständnis des Geschehens zu fragen. Ohne seinen Gruß wäre ich wahrscheinlich aufgestanden und gegangen, mit dem Bewußtsein, daß dieser (Wett-) Kampf zu seinen Gunsten ausgegangen ist. Dem entgegen handelt es sich hier nicht um einen Wettkampf mit ihm, sondern um das Begreifen der symbolischen und lebenstäglichen Bedeutung. Symbole lassen sich nicht anleinen und keine Lebenswirklichkeit ist frei davon.

Die Vorsicht und das Ungestüme sind in jedem immer präsent. Das unter den Tisch gucken ist ein aktiver Prozess gegen den Wachhund, den Schweinehund, den Dämon und kein bequemes Vorkommnis, das sich theoretisch oder von Anderen lösen läßt. Hier ist der Mann selbst und das Weib (3) kann das auch tun!

Der Traumteil 4, die rasante Autofahrt. Oben beschriebenes Geschehen wirkt nun in gesellschaftlichem, allgemeinen Vollzug. Was ist hier unter den Tisch gekehrt? Auf dieser schönen, breiten, gefällig bunten Bahn mit freier Fahrt in Wunschgeschwindigkeit möchte man nicht glauben, daß es ein Blindflug ist. Die hoch entwickelte Technik gaukelt in der statischen Fahrgastzelle, so nennt sich solch ein Innenraum des Wagens, kontrollierte Bedingungen vor, während sich die Fahrbahndecke, harter schmerzhafter Asphalt, unter den Sitzen der Insassen wegrollt. Entspannte Atmosphäre, wohltemperiert, alles ist auf vorwärts eingestellt. Eigentlich kennt man die Gefahr, auch die Lüge und die Versuchung. Damit die Selbsttäuschung nicht zu groß wird, installiert sich dieses System ein eigenes Kontrollsystem: die Radarfalle. Jeder Autofahrer weiß, daß man schnell sündigen kann und man kann kalkulieren, wie teuer der Bußgang sein würde. Die zeitgemäße Abbitte kann sogar bargeldlos beglichen werden.
Wenn auf diesen Radarwagen nicht zweimal in die rechte Wagenseite geschossen wäre. Diese Gewalt gegen Polizisten beseitigt zwar die Gefahrenlage nicht, so doch beruhigt sie innerlich mehr als ausgleichend um nicht unter den Tisch blicken zu müssen. Man kann es auch Automatismus nennen, von innen nach außen wirkend, ein brandgefährlicher, humanoid normaler Automatismus.

Der Traumteil fünf (4) und sechs ist der Rückweg an die Oberfläche alltäglichen Seins. Das Individuum steht immer allein der Gesellschaft gegenüber. Hier mit der Suche nach einem Wesen, das ich ins Herz geschlossen habe. Mit Tala teile ich diesen häuslichen Lebensraum und erst bei der Dokumentation dieses Traumes fiel mir auf, daß ich zwar im Traum Tala denke, aber ständig den leider schon verstorbenen Kater Jahansha vor Augen habe oder suche. Diesen Verhalt belasse ich vorerst bei der Vermutung, daß es keinen persönlichen Bezug zu einem Tier gibt, so wundervoll jedes einzelne dieser Katzenwesen auch ist.

Fokus und Zusammenfassung:
Unter den Tisch kehren ist die Verdrängnis.
Die inneren Kräfte sind gegensätzlich und immer präsent.
Der Dämon ist nicht zu töten, das Wissen und Wirken um ihn ist notwendig.
Kein eigenmächtiges Bewältigen, Hilfe von oben tut Not.
Der Mann, der Helfer erscheint persönlich. Er wirkt Gutes in Wort und Tat.

Eine kleine Überraschung muß ich noch nachreichen. Sie tauchte mir aus dem Dunkeln dieser Traumdeutung auf und besagt, daß Hund und Katze als Symbole für das Männliche und das Weibliche ebenso schon da, das heißt immer dabei sind.
Das bedingt zwei unterschiedliche Vorgehensweisen: Der Hund ist stürmisch, ungestüm, nach außen drängend, zugehend, offen. Die Katze tastend, vorsichtig, aufnehmend, scheu. Beide sind unangeleint und beide in unterschiedlicher Herangehensweise an den Kehricht. In Selbstbeurteilung bin ich in allgemeiner Verfassung eher der Katze ähnlich, obschon ich in den letzten Jahren mehr und mehr an der offenen und zutraulichen Art des Hundes meine Freude finde. Die ungestüme Art war nie Meins, weswegen ich vermutlich wie ein Automat auf den heranstürmenden Hund reagierte, bereit bis zum Äußersten zu gehen. Ich täuschte mich im Verhalten des Hundes, er will gar nicht auf die Katze losgehen oder den Kehricht in Schutz nehmen, so wie ich das in meinem Harmoniebedürfnis immer gewollt hatte. Diese kleine Nachreichung widerspricht nicht dem Tun des helfenden Mannes. Er nimmt das Männliche in Schutz. Auch mich!

Im Kleinen wie im Großen, der Haufen Kehricht unterscheidet sich nur in der Größe. Haben tut ihn jeder. Nur Gutsein ist Selbstbetrug, Selbsttäuschung, Größenwahn. Beschnitten in der Spannung durch gegensätzliche Kräfte und damit verworfen von sich selbst, für den Anderen und – versündigt an Gott.
Die Achse des Guten (5) ist gebrochen. Im Kleinen, in mir. Im Bezug zum Nächsten und zur Gesellschaft. Ein unverhoffter Treppenwitz aus dem Kölner Karneval, aus der selbsternannten weltoffenen Stadt übergibt sich dieser Tage in die Stadtgeschichte. Ihr diesjähriges Motto für den Karneval lautet: „Unser Herz schlägt für das Veedel!
Je näher man der eigenen Jacke kommt, desto deutlicher spürt man also seinen eigenen Herzschlag und wofür er schlägt.
Hier ein Klassiker: Der ehemalige Bundeskanzler der SPD, Gerhard Schröder antwortete dem Journalisten auf die Frage nach Meinungsunterschieden mit dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush (6): „Wir haben uns eigentlich darauf verständigt, nicht immer zu sagen, wo wir unterschiedlicher Meinung sind, sondern wo wir gemeinsamer Meinung sind.
Die Europäer kopieren in ihrer verteidigungspolitischen Aufstellung und verstehen sich nicht als geringer gut (7), so wie ihr weltpolitisches Vorbild. Jeder selbstgefällige Weltmensch rudert als Bester unter den Seinen sinnlos herum.

Der Theologe Friedrich Heer gibt Meister Eckart so wieder (8):
Wie kann der geistig wache Mensch anständig leben und sterben, innerlich frei, wenn ihm die Zeitverhältnisse nicht gestatten, Einfluss zu nehmen auf die große und kleine Politik? Wie kann ein solcher Mensch sich den Glauben an einen guten Sinn göttlicher Weltordnung retten, ja erst erringen, wenn er täglich sehen muss, wie Narren und Verbrecher Weltpolitik machen?
Die Antwort darauf: Am selbigen Tag des Beginnes dieser Niederschrift, ereignete sich am Abend in der Hl. Messe folgende Lesung (9):

Lesung aus dem Jakobusbrief
19 Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit;
20 denn im Zorn tut der Mensch nicht das, was vor Gott recht ist.
21 Darum legt alles Schmutzige und Böse ab, seid sanftmütig und nehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten.
22 Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst.

Die Versuchung ist die Ausrichtung nach außen, was sein soll, sein kann und nicht nach innen, an dem was ist. Das Gebot ist die Wandlung im Innern zur wirklich guten Tat, wie es Jakobus anmahnt. In der unmittelbaren Wahrnehmung des beschriebenen Traumes beginnt sie mit dem Wirken und den Worten des Mannes:

Gelobt sei Jesus Christus –
in Ewigkeit, Amen!

May

Zum Aschermittwoch, 2020 Jahre nach der Offenbarung Gottes in Jesus Christus.

 

(1) (Schlaf-) Traum Heidenangst vom 18. Februar 2020.
(2) Asympathie synonym zu Antipathie.
(3) Verwendung der Begriffe Mann / Weib analog zu männlich / weiblich.
(4) Traumteil 5, die Suche nach Tala in heimischem Gefilde kann auch am Ende des Traumes geschehen sein. Deswegen dessen Zusammenfassung mit Teil 6 an jener Stelle.
(5) Wo ist die „Achse der Guten“? Artikel von Alexander Kudascheff vom 21.02.2002. Kein Impressum vorhanden. Weltnetz: dw.com.
(6) Achse des Guten, Artikel vom 10. April 2009. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co. KG, Paul-Heyse-Straße 2-4, 80336 München. Weltnetz: merkur.de.
(7) Achse der Guten, Artikel von Ursula Welter, 15. November 2011. In: Deutschlandradio, Körperschaft des öffentlichen Rechtes, Raderberggürtel 40, 50968 Köln. Weltnetz: deutschlandfunk.de.
(8) Die Achse des Guten, Artikel von Marliese Klees, 13. Oktober 2007. In: Evangelische und katholische Rundfunkarbeit beim Saarländischen Rundfunk in Saarbrücken; Weltnetz: cms.bistum-trier.de.
(9) Jak. 1, 19-22, aus Schott Tagesliturgie. Erzabtei St. Martin zu Beuron, 19. Februar 2020.

 

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