Wer orchestriert Sprachverbot?

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Wer orchestriert Sprachverbot?
1918 verbrennen amerikanische Schulkinder ihre Deutschbücher. In Iowa ist Deutsch am Telefon verboten. Aus Schmidt wird Smith, aus Müller Miller – und in Illinois hängt ein Mob einen Bergmann aus Dresden auf, weil er Deutscher ist. Die Täter: freigesprochen in zehn Minuten.
1910 sprechen in den USA rund neun Millionen Menschen Deutsch. Heute sind es 858.000. Niemand hat diese Menschen vertrieben. Sie haben sich selbst ausgelöscht – ihre Sprache, ihre Zeitungen, ihre Namen.
Diese Dokumentation erzählt, wie das geschah: von Germantown 1683 über Kleindeutschland und „Deutsch-Athen“ Milwaukee, den Lynchmord an Robert Prager, die Babel-Proklamation von Iowa und die Bücherverbrennungen von 1918 bis zum Deutsch-Amerikanischen Bund im Madison Square Garden und den Internierungslagern des Zweiten Weltkriegs. Mit Pershing, der eigentlich Pfoerschin hieß, Eisenhower aus der Familie Eisenhauer – und Fred Trump, der jahrzehntelang behauptete, seine Familie stamme aus Schweden. Sie kam aus Kallstadt in der Pfalz.
Ausschließlich echtes Archivmaterial: Filme der National Archives (Signal Corps, Ford Motor Company Collection, beschlagnahmte Filme des Deutsch-Amerikanischen Bundes, Universal Newsreel), der Library of Congress (Edison und Biograph 1897–1906) und der Prelinger Archives; Fotografien, Plakate und Zeitungsseiten aus Library of Congress, National Archives und Chronicling America. Keine KI-Bilder. Die Erzählstimme ist eine KI-Stimme. (..)
Quelle s. Querverweis oben.