Nazideutschland heute – Besuch bei Dr. Mengele

Heute gegen 10:30 Uhr war ich beim Arzt, um ihn zu bitten mir ein Attest gegen das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auszuschreiben. Die Corona-Schutzverordnung empfiehlt es zum Glaubhaftmachen bei gesundheitlichen Einschränkungen.
Ich sitze im Wartezimmer einer fast menschenleeren Arztpraxis. Es ist ein kleiner Warteraum und im anderen Ende sitzt jemand, der vor mir dran ist. Die Stimme des Arztes wird lauter, eine Tür öffnet sich und im Türrahmen des Wartezimmers steht der Herr Doktor. Ohne Ansprache fordert er mich auf, meinen losen, halb herabhängenden Schal fast ganz über das Gesicht bis unter die Augen hochzuziehen und diktiert im Befehlston: Mehr erfahren

Ihre Assoziation? Brennende Kerze!

Bei einem Treffen von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen saßen wir im offenen Rund des Kirchenschiffs neben der Orgel und blickten auf das in der Mitte aufgestellte Kerzenlicht. Fünf Männer, fünf Frauen und eine brennende Kerze. Der Kirchenraum selbst war dämmrig beleuchtet, sodaß ein kleines Kerzenlicht weit über sich hinausstrahlen konnte. Es war kein Lager mit Feuer oder ein Feuer ohne Lager, denn das heutige Thema war kein äußeres, loderndes Entflammen in die Welt hinein.
Der Mann, welcher uns zu diesem Treffen zusammenrief, leitete uns thematisch in ein ganz anderes Geschehen ein. Seine Vorgabe apostrophierte unter dem Begriff „Impuls“, zum fokussierten Nachsinnen über das, was den Kirchenraum beleuchtet.

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