Kirchgangblockade II – Unverhüllt

Im Angesicht der Niederschrift zur Kirchgangblockade Teil I ist etwas sehr Überraschendes passiert und dies unmittelbar vor den Toren zur Heiligen Stätte in dieser Welt. Es ist Sonntag kurz nach halb Zwölf und die heilige Messe hat schon angefangen. Was ist geschehen?

Ich stehe im offenen Portal der Kirche und habe lediglich vor mir die Orgelmusik anzuhören, glaube ich. Nicht hineingehen und nicht an der Hl. Messe teilnehmen, nur hören. Ich stehe im Tageslicht und hinter dem Eingangsportal ist es dunkel. Die darin verborgenen Angesichter sind nicht zu erkennen.

 

Dreimal fragen mich Kirchenschweizer ob ich nicht eintreten und Platz nehmen wollte. Ein Sitzplatz sei noch frei und sogar eine Maske wird mir angeboten.
Die beiden Schweizer haben große tiefschwarze Masken an, sie reichen vom Hals fast bis zum Haaransatz. Nein danke, sage ich und setze mich auf die Ecke eines Blumenkübels direkt am linken Flügel des Portales. Die weit geöffneten Türen sind sehr einladend, wie die zwei Hände Unseres Herrn, die auf sein wundervolles Sakrament hinweisen. Wie berührend das offene Herz Jesu ist, wieder und immer wieder, unermüdlich.

 

Jedoch ich bin zu spät hier. Die Predigt endet soeben, nun sprechen wir das Glaubensbekenntnis. Ich stehe auf und falte die Hände, immer noch seitlich gewandt. Rechts vor den Flügeln nun das freie Atmen, Bewegungsfreiheit und links weltliche Sitzordnung mit Atmungskontrolle!
Danach Fürbitten und nun setzt der Orgelklang ein. Doch was erschallt da? Welche Unfreude! Oh wie traurig es klingt, mir ist schwer ums Herz und ist da nicht auch Scham?

Ich springe auf, gehe wenige Meter zum Fahrrad und erblicke nun die Rückwand bzw. den Teil der Außenwand des Gebäudes, hinter dem im Innern der Kirche das große alte Holzkreuz mit Jesus Christus an der Wand hängt. Mein Blick hält inne an der nackten Außenwand aus harten roten Ziegelsteinen und bin gewiß, Jesus ist ganz nah! Ihn frage ich:

 

Jesus, ist diese Heilige Messe zu Deiner Freude?
Oder bedrückt sie Dein Herz?
Stehen die Kinder Gottes ihr gut zu Gesicht?
Ganz verstehen kann ich Dich nicht, was Du hierzu sagst.
Ja, die wirkenden Geister müssen unbedingt unterschieden sein!“

 

Im Dritten.

Ich konnte kaum oder eigentlich gar nicht durch das große Portal hineinsehen, stand nur seitlich zum Eingang und sitzend auf dem Blumenkübel ebenso abgewandt. In Erinnerung sind mein Blick auf den dicken Stamm eines hohen Baumes. Ist dort nicht ein bewohnbares Astloch, ein Schlupfloch? Dahinter ein denkwürdiges altes Gebäude.
An ein Eintreten in das Kirchenschiff und die Teilnahme an der Heiligen Messe war nicht zu denken. Wie ein Fleisch gewordenes Fragezeichen stand ich dort. Andererseits war ebenso nicht daran zu denken, irgendwo anders auf dieser Welt als Punkt, Komma oder Ausrufezeichen zu sein.
Ich stand einfach dort und wußte weder ein noch aus. Mein linker Fuß in der Welt, der rechte Fuß im Hause Vaterunsers. Links der Abgrund, rechts der Berg Himmelreich und dort, wo beide zusammenstoßen, am Flügel der massiven Eisentür mit den kräftigen Angeln, da schlägt mein Herz.

 

Seit Mai dieses Jahres, als ich den Laufpaß von einem Kirchenangestellten in pastoraler Rückendeckung bekam (1), konnte ich keine einzige Heilige Messe mehr aufsuchen – wie ich sie vermisse! Ich sehne mich so danach, vor der Hl. Messe mit Ihm zu reden, bei Ihm zu lauschen, an der Marienstatue. Sehnsucht nach den Momenten, in denen zweifelsfrei alles stimmt, alle, die hier zusammengekommen sind, singen, sprechen, schweigen, kommunizieren – alles genau richtig und wichtig als zeitloser Moment im Angesicht Unseres Herrn.

 

Was steht dem heute entgegen? Weltliche Einschränkungen, Verordnungen, Badhygiene im öffentlichen Leben, nicht mit den Engeln singen dürfen, Trennung vom Nächsten durch Zwangsabstand und diese elendige, erbarmungslose Verschleierung des Angesichts!

 

Adam! Wo bist du?
Adam, warum versteckst du dich,
bist unachtsam
im Vertrauen auf deinen Schöpfer?“

 

Sind all die Drangsalierungen als Kompromiß hinzunehmen, in einer Zeit, die einmal als Die Pandemie in die Welthistorie eingehen wird?
Wie vergleichsweise beim Cholesterin vom Weltärzteverband, wurde die Definition der Pandemie von der Weltgesundheitsorganisation (WGO, en.: WHO) vor wenigen Jahren geändert. Seitdem werden massenhaft mehr Rezepte gegen vermeintlich zu hohe Cholesterinwerte im Blut verschrieben und es ist nun ein Leichtes, einen Grippevirus als Volksseuche zu propagieren. Was für ein Riesengeschäft!

 

Dementsprechend ist es naheliegend, daß gottlose Lobbyisten und Regierende in der Welt diesen Sachverhalt zur Machtausweitung mißbrauchen. Wissenschaftlich ist die jetzt propagierte Pandemie von zahllosen hochrangigen Forschern, Ärzten, Gremien und Ausschüssen eindeutig widerlegt, was seitens der öffentlichen Medien nur nicht kommuniziert und damit dem Volk nicht bekannt gemacht wird. Man siehe nur, wer die offiziellen Medien und das Sprachrohr des Robert-Koch-Institutes (RKI) finanziell unterstützt. Das, also weltliches Machtverlangen, Machtfestigung, Geld, Gold, Götzen, kaum einer der dem unterliegt, ist geneigt hinzusehen und sich an der Wahrheit – Unseren Herrn – zu orientieren. Wie verführerisch und bequem es ist, die Maske des Schweigens über die Lüge zu legen und es buckelnd, unmündig und mundtot hinzunehmen.

 

Oh Mensch, Ebenbild Gottes, du willst vertrauen,
aber doch nicht irgend jemandem!
Oh Mensch, du Ebenbild Gottes, du mußt glauben,
aber doch nicht den weltlichen Götzen!“

 

Zu Beginn der Maskenzeit
Ich erinnere mich noch genau, wie das Hineinstolpern in die Maskentragezeit geschah. Die massenhafte Desinformation (2) ist ganz sicher keine Erfindung der Neuzeit und so war abzusehen, daß die Oberen um Verängstigung der Unteren bemüht sind und sie sich diesen Freifahrschein zur Macht nicht mehr aus der Hand nehmen lassen.

Herr, ich suche Schutz in Deinen Armen:

 

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.
(Jesaja 41, 10)

 

Und du, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen und fürchte dich nicht vor ihren Worten; denn Nesseln und Dornen sind bei dir, und bei Skorpionen wohnst du. Fürchte dich nicht vor ihren Worten, und erschrick nicht vor ihrem Angesicht; denn ein widerspenstiges Haus sind sie.
7 Und du sollst meine Worte zu ihnen reden, mögen sie hören oder es lassen; denn sie sind widerspenstig.“
(Hesekiel 2, 6)

 

Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer irgend es verliert, wird es erhalten.
(Lukas 17, 33)

 

Ohne jeglichen Zweifel, der Heiland hilft. Am eigenen Leib durfte ich es wunderhaft erfahren. Nichts hat die Ehrfurcht vor Ihm mit der Angst gemein, gar nichts! Woher kommt diese Angst, die Menschen Dinge tun läßt, die sie gar nicht wollen, wenn man sie früge?
Es ist ein Unterschied zwischen der Gemeinschaft in Jesus Christus zur Gemeinschaft ohne ihn, also im Glauben an irgendwelche weltlichen Dinge, wie Ideologien, Philosophien, Genderismus (dt.: Geschlechterkrieg) religiöse nicht-christliche Welt- und Götzenvorstellungen, Geheimbünde, Logen oder gar Illuminaten, Freimaurern bis hin zu dunkelsten satanischen Zirkeln. Die weltlichen Verstrickungen und Verwirrungen sind bunt, vielfältig, viel versprechend, so doch irreführend bis in die schwärzeste Finsternis.

 

In Angst leben bis ans Lebensende, wer will das denn wirklich? Man befrage seine Mitmenschen und kein einziger will bis zum Ende aller seiner Tage in Angst leben wollen. Dennoch tun sie das Gegenteil ihrer Rede. Resultiert aus diesem Widerspruch die unbewußte, also nicht bewußte Scham, sich lieber zu maskieren als Gesicht zu zeigen?

Die Zukunft in Anbetracht der Angst ist Düsternis. Zu den Folgen einer totalitären Gesellschaft schreibt George Orwell in seinem Zukunftsroman „1984“:

 

Wenn sie sich ein Bild von der Zukunft ausmalen wollen, dann stellen sie sich einen Stiefel vor, der in ein Menschenantlitz tritt, wieder und immer wieder.

 

Das Gesicht unter einer Maske zu verlieren ist kein Ausdruck von Vergeßlichkeit oder Schusseligkeit, sondern das Resultat von kleinem und großem Unrecht, Bezugslosigkeit und Desorientierung. Man sucht nicht mehr den Blick im und ins Angesicht, man feiert den Dauerkrankenstand in einer nicht existenten Seuche. Wußte jemand vor einem Jahr schon, daß sich ein Mensch selbst ins Gesicht treten kann, wieder und immer wieder?
Wie wohl mir um‘s Herz ist, wenn sich das Unmögliche im Möglichen Bahn bricht und sich zwei menschliche Antlitze begegnen:

 

Als Patriarch Athenagros 1970 gefragt wurde, was ein großes Ereignis in seinem Leben gewesen sei, antwortete er: Die Begegnung mit Papst Paul dem VI. auf dem Ölberg in Jerusalem im Januar 1964. Auf den Einwand, daß dabei doch nichts herausgekommen wäre, antwortete Athenagros: Das wichtigste war, daß wir uns wiedersehen konnten von Angesicht zu Angesicht. (…)
In der griechischen, französischen und deutschen Sprache, beinhaltet die Verabschiedung immer ein Wiedersehen – Auf Wiedersehen! Man hofft nicht wieder zusammenzukommen um miteinander zu sprechen, sondern um einander zu sehen, das Antlitz des anderen zu sehen. (…)
Man kann viel über andere und mit ihnen reden und besprechen, entscheidend wird es, wenn man einander ansieht.
“ (3)

 

In der Begegnung mit anderen Menschen kommt i. R. vor jedem Ansprechen oder Reden das Sehen, das Ansehen. Unsichtbar bleibt, was man sich mit jedem Gedanken, Wort und Tun im Kopf ausrechnet. Kaum mache ich morgens die Augen auf und schon beginnen die ersten Hochrechnungen über Geschehenes, Weltliches oder den bevorstehenden Tagesablauf. Dies ist der Ablauf für mein morgendliches Erwachen, genauso wie in der Begegnung mit Nächsten. Nicht jeden Morgen schlage ich die Bettdecke zur Seite und richte mich auf mit den Worten: „Steh‘ auf mit Gott!“, so eingefleischt ist mir noch die alte Heidenzeit.

 

Im Allgemeinen setze ich die Formulierung so: Der weltliche Mensch wird sich zukünftig fortwährend berechnen, bis nur noch eine Zahl übrig bleibt, er als Zahl benannt wird und jedes Menschsein verliert. Wie unbarmherzig, ungerecht, finster es sein wird. Dabei ist es doch ganz einfach, Mensch, der Du bist! Stell Dich dem Unberechenbaren, der Liebe zu Deinem Schöpfer, zum Nächsten und zu Dir selbst. Stell Dich dem Unfaßbaren!
Unermeßlich, unfaßbar, auch wenn die Summe einzelner Teile (4) sich plötzlich als Paradox offenbart (5), das Ganze kann wahrer nicht sein in folgendem überraschenden Erlebnis:

 

Fast eine halbe Stunde vor dem Beginn der Hl. Messe sitze ich ganz allein inmitten der Kirchenbänke. Mein Blick fällt auf die wunderschöne Hl. Maria mit dem kleinen Jesuskind und auf den Altar. In Gedanken, mit abgesenktem Kopf kommen mir sehr wichtige Träume der letzten sechs Jahre in den Sinn, die entscheidenden Einfluß auf mein Leben haben. Die ebenso mit der Zeit an Bedeutung gewonnen haben, zumal sich mir der Sinngehalt eines Traumes nicht immer sofort erschließt. Diese Träume passieren nun meine geschlossenen Augen: Jesus, sehen und hören. Eine bekrönte Frau in hellstem Lichtgewand mit dem kleinen Kind. Der rechte Weg. Diese drei Träume erschienen alle derzeitig zum rechten Zeitpunkt in meinem Leben und nun in dieser Nachbetrachtung.
Langsam öffnen sich meine Augen, langsam hebt sich der Blick von den Kniebänken über die Rückenlehnen, den Altar empor bis zum dahinter, erhöht stehende
m Tabernakel und dessen Oberkante. Dabei die beiden Gedanken oder die Ideeoder die zwei Einfälle, daß ich hier und jetzt im Angesicht des Aller-, Aller-, Allergrößtem sitze, es gibt nichts, was über Ihm steht und stehen kann. Er ist so groß, daß ich es nicht denken kann, nicht begreifen oder umfassen kann. Es erscheint mir dermaßen unmöglich und… und doch: Es ist wahr! Ja, es ist wahr.
Würde ich es verstehen, dann wäre es gelogen.
Doch,
Er ist wahr.

 

Viel später, wieder zuhause die Frage, mitten im Raum:
Ist dieses Paradox nicht die Definition von Glauben? (vgl. 6)

 

Diese widersprüchliche Notiz klingt nicht nur unmöglich, Er ist derartig undenkbar in Auflösung zu bringen und als ehemaliger Heide hätte ich mich damals unwissend mit einem unwichtigen Dilemma zufriedengegeben. Jedoch der kurze Genuß frischen Quellwassers ist nicht die ganze Quelle. Ein Zitat (7):

 

„»Wir wollen Jesus sehen« (Joh 12,21). Diese Bitte wurde von einigen Griechen, die als Pilger zum Paschafest nach Jerusalem gekommen waren, an den Apostel Philippus gerichtet… Wie jene Pilger vor zweitausend Jahren, so bitten die Menschen unserer Zeit, wenn auch nicht immer bewußt, die heutigen Gläubigen, nicht nur von Christus zu »reden«, sondern ihnen Christus zu zeigen, ihn gleichsam »sehen« zu lassen. Ist es etwa nicht Aufgabe der Kirche, das Licht Christi in jeder Epoche der Geschichte widerzuspiegeln, sein Antlitz auch vor den Generationen des neuen Jahrtausends erstrahlen zu lassen?
Unser Zeugnis wäre jedoch unerträglich armselig, wenn wir nicht zuerst Betrachter seines Angesichtes wären… und dabei den Reichtum der in diesem ganz besonderen Jahr erlebten Erfahrungen im Herzen tragen, bleibt der Blick mehr denn je auf das Antlitz des Herrn gerichtet.

 

Ist es für irgend jemanden verwunderlich, wenn sich Liebende immer wieder anschauen wollen?“ (8). Der Christ liebt den Dreieinen, so auch den Nächsten und sich selbst. „Die Lebendigkeit der Worte in der heiligen Schrift dienen um das Antlitz Jesu zu erkennen“ (8) und sie sind das absolute Gegenteil vom Abgrund der Starrheit, der Todheit und Bedeutung einer verbergenden, verfinsternden Maske quer über das Gesicht einer menschlichen Erscheinung. Diese als leibhaftige Erscheinung in Gänze, „es geht um Jesu wahre Identität“ (8) und nicht um einen Restbestand irgendeiner Wahrnehmungsgelegenheit. Die wahre Identität des einzelnen Christen kann sich einzig und allein auf der Wahrheit, in Jesus Christus begründen. Vor solcher Herrlichkeit verendet jedwede Unwahrheit, jede wissenschaftliche Schluderei und Versuchung totenbleich in verkrampfter Heidenei.

 

Schon beim Eintritt und Aufenthalt in der Hl. katholischen Kirche ist es geboten als Glied im mystischen Leib Christi dessen Haupt zu loben und zu fürchten. Dazu schreibt der Hl. Paulus (9):

 

4 Jeder Mann, der betet oder weissagt und etwas auf dem Haupt hat, schändet sein Haupt.
7 Denn der Mann darf das Haupt nicht bedecken, weil er Gottes Bild und Ehre ist; …

 

Möchte irgend jemand behaupten, der Hl. Paulus hätte es jemals gewagt, vor dem Herrn sein Gesicht zu verhüllen? Die Ehrfurcht allein in Offenheit gebietet es, als Überlieferung oder als Ritus ist es ebenso nachvollziehbar und die Abgrenzung zum Verhalten der Juden im Christentum bewältigt.
So stehe ich zwischen den Flügeln des Kirchenportales und bin froh, mich nicht mehr verhüllen zu müssen. Über der Welt ist das Himmelreich, was für eine simple, so doch bedeutungsschwere Aussage. Der Blick von links nach rechts den Horizont entlang ergibt nur dann einen Sinn, wenn man zur Orientierung an der Himmelsgabe Maß nimmt: Wie es wohl der Herr sieht, wahrlich.

 

Herr – hier bin ich,
kann anders,
Eignes, Fremdes wollen,
doch Deinen Willen suche ich.
Im Vertrauen, Tränen und Freude,
im
nackten Angesicht.
Danke.

 

May

 

Zum 3. Advent, 2020 Jahre seit der Geburt Jesu Christi

 

 

(1) Laufpaß, digitale Nachricht vom 9. Mai 2020.

 

(2) John Swinton (1829-1901), Zitat:
Es gibt zu dieser Zeit in der Weltgeschichte in Amerika keine solche Sache wie eine unabhängige Presse. Sie wissen das und ich weiß es. Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es würden, wissen Sie im voraus, dass sie nie im Druck erscheinen würde.“ (…)
Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Vergütungen für ähnliche Dinge und jeder von Ihnen, der närrisch genug wäre, ehrliche Meinungen zu schreiben, würde sich auf der Straße wiederfinden um sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wenn ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung vor Ablauf des Tages los.“ (…)
Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es. Was für eine Narrheit ist dieses Trinken auf eine unabhängige Presse!“ (…)
Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben sind das Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“ – Vor Redakteuren im Jahr 1889, zitiert nach: Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, Labor’s Untold Story, NY: United Electrical, Radio & Machine Workers of America, 1955/1979.

 

(3) Schneider, Michael, Prof. em. theol. habil. Dr.: Das menschliche Antlitz und seine geistige Aussage. Vortrag beim Funksender Radio Horeb vom 13. März 2008.

 

(4) Aristoteles: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Zitat aus Metaphysik VII 17, 1041b, 384 bis 322 vor Christus. Quellenangabe aus wikipedia.de, 2020.

 

(5) Eigenhändige Notiz der Wahrnehmung vom 06. April 2020.

 

(6) Zu meiner beschriebenen Definition: Nach kurzer Recherche beim Hl. Thomas von Aquin, er ergänzt weiserweise folgend: „In der Summa theologica (Secunda Secundae q.2 a.9): drückt Thomas von Aquin den Glaubensakt so aus: „glauben an sich aber ist ein Akt des Verstandes, in welchem dieser auf Geheiß des von Gott durch die Gnade bewegten Willens der göttlichen Wahrheit beistimmt“. Zitat aus kathpedia.com, 2020.

 

(7) Papst Johannes Paul II.: Apostolisches Schreiben – Novo Millenio Ineunte, zum Abschluß des großen Jubiläums des Jahres 2000; Kap. 2, Abs. 1. Libreria Editrice Vaticana, vatican.va, 2020.

 

(8) Hofmann, Markus, Dr.: Betrachtung des Antlitzes Christi in der Hl. Schrift. Vortrag vom Generalvikar im Erzbistum Köln beim Funksender Radio Horeb vom 30. September 2010.

 

(9) Hl. Paulus: 1. Korinther 11, 4 u. 7. Bibel Elberfelder 1905.